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Rentenlücke bei Rechtsanwälten und anderen Freiberuflern

Die private Altersvorsorgeplanung ist auch für viele Rechtsanwälte ein Buch mit sieben Siegeln. Die Versorgungswerke bieten eine vergleichsweise gute Versorgung, aber auch hier beeinflussen Inflation, sinkende Kapitalerträge, Steuer und die steigende Lebenserwartung die tatsächlich zur Verfügung stehende Rente.   Siehe wichtige Mitteilung der Rechtsanwaltsversorgung Bayern an ihre Mitglieder zum Thema "zukünftige Entwicklung der Altersrenten". Danach müssten die Versorgungswerke mit 25% längeren Rentenlaufzeiten rechnen.

Zwei Beispiele: Rechtsanwalt S., heute 44 Jahre, strebt bei einem Nettoeinkommen von 4.000 Euro monatlich eine Gesamtaltersversorgung ab Alter 65 von 3.500 Euro monatlich an. Er zahlt seit 181 Monaten in das Versorgungswerk der Rechtsanwälte im Lande Hessen ein. Seine Altersrente daraus beträgt mit Vollendung des 65. Lebensjahres rund 2.585 Euro - unter Berücksichtigung einer Rentensteigerung von 2,28 Prozent*, erhöht sich dieser Betrag in 21 Jahren auf 4.150*.

Die angestrebte Gesamtrente von 3.500 Euro entspricht bei einer Inflationsrate von 3 Prozent dann einem Betrag von 6.511 Euro nach Kaufkraft heute. S. fehlen also inflationsbereinigt 2.361 Euro* im Alter 65. Zur Finanzierung dieser Differenz benötigt er im Alter 65 einen Betrag von rund 539.681 Euro*. Für dieses Ziel müsste S. jeden Monat 1.214 Euro* sparen und investieren. Bei nur einem Jahr kürzerer Spardauer erhöht sich die notwendige Spar- und Investitionsrate bereits auf 1.312 Euro monatlich.

Rechtsanwalt W., heute 30 Jahre, steht am Beginn seiner Karriere und verdient bereits über der Beitragsbemessungsgrenze. Er zahlt daher den Höchstbeitrag zum Versorgungswerk. Seine Altersrente mit 65 errechnet sich auf 3.503 Euro monatlich und aufgrund der angenommenen Rentensteigerung auf 7.711 Euro*. Möchte W. aufgrund seines Lebensstandards eine Gesamtrente von 5.000 Euro - inflationsbereinigt im Alter 65 sind dies 14.069 Euro* -, ist eine Differenz von 6.358 Euro zu finanzieren. W. benötigt dafür im Alter 65 ein Kapital von 1.453.393 Euro, welches er mit einer monatlichen Sparrate von 1.279 Euro finanzieren kann.
Überrascht das Ergebnis? Es ist immer das Gleiche: die Wirkung der Inflation über längere Zeiträume wird enorm unterschätzt! Es kommt aber noch ärger: Wie die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden auch die Leistungen aus den Versorgungswerken ab 2005 erheblich höher besteuert als bisher:

Zukünftig unterliegen die Rentenansprüche aus dem Versorgungswerk von S. im Alter 65 zu 86 Prozent der Besteuerung, dies bedeutet: 3.569 Euro aus der Versorgungswerkrente sind zu versteuern. Bisher waren lediglich 27 Prozent ab Alter 65 zu versteuern.

Es geht weiter: Mit den anstehenden

Änderungen der Sterbetafeln als Kalkulationsgrundlage für die Rentenzahldauer kann es zu einer weiteren Reduzierung der Rentenansprüche kommen. Aktualisierungen der Sterbetafeln wirken sich regelmäßig sowohl auf die Leistungen der gesetzlichen Versorgungssysteme als auch der privaten Rentenversicherungen aus.
Auch die berufsständischen Versorgungswerke sind von der demografischen Entwicklung insoweit betroffen, als sie wegen der steigenden Lebenserwartung länger Renten an Ihre Mitglieder zahlen müssten.

Nach eigenen statistischen Untersuchungen der ABV (Arbeitsgemeinschaft der Versorgungswerke)  habe sich ergeben , dass die Lebenserwartung Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen deutlich über der der allgemeinen Bevölkerung liege.  Zudem sei bei der Untersuchung festgestellt worden, dass auch die Heiratswahrscheinlichkeit höher liege. Deshalb müssten die Versorgungswerke auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass bei Tod des Mitgliedes eine Witwenrente und ggf. auch Waisenrente zu leisten sei. Hinzukomme, dass der Altersunterschied zwischen dem verstorbenen männlichen Mitglied und der Witwe höher sei als in der allgemeinen Bevölkerung, auch hieraus ergebe sich eine längere Rentenlaufzeit.
Als Kernaussage könne man feststellen, dass die Verlängerung der Lebenserwartung, die zu berücksichtigen sei, dazu führen werde, dass die künftige Dynamisierung der Rentenanwartschaften und laufenden Rentenleistungen geringer ausfallen werde als in der Vergangenheit.


Fazit: Ein Überprüfung der Details der verschiedenen Versorgungsansprüche ist notwendig. Auf sich ändernde Rahmenbedingungen und damit verbundene Einschnitte in der Versorgungssituation im Rentenalter kann nur reagieren, wer weiß, wo er gerade steht und welchen Lebensstandard er im Alter erreichen möchte. Eine Analyse der Ist-Situation verbunden mit einer konkreten Zielsetzung ist die notwendige Voraussetzung zur Erkennung und Schließung von Lücken in der Altersversorgung. Denn trotz der guten Leistungen aus den Versorgungswerken: wer korrekt rechnet, kommt auf erhebliche Versorgungslücken. Hierzu Bernd W. Klöckner, TV-bekannter Finanzprofi, Rechentrainer und Bestsellerautor: „Eine große Personenanzahl läuft in eine gigantische Altersarmut. Das betrifft Menschen aller Branchen. Die wenigsten haben ihre private Finanzplanung wirklich im Griff. Die Folgen werden in absehbaren Jahren dramatisch sein!" Dieser Perspektive gegenüber ist der Aufwand zur Erstellung einer Ist-Analyse als Grundlage für einen sinnvolle Rentenplanung nur mit sehr geringem Zeitaufwand verbunden und steht in keinem Verhältnis zu den Vorteilen. Die richtige Strategie in der Rentenplanung führt zu einer höheren Effektivität. Lücken in der Altersversorgung lassen sich so über einen längeren Zeitraum mit einem geringeren finanziellen Aufwand schließen. Fazit: Eine frühzeitige Analyse von Versorgungsansprüchen und den Wünschen für das Rentenalter bringt Planungssicherheit und spart Geld. Angesichts der dargestellten Problematik ist hier professionelle Hilfe erforderlich.

* Annahmen: Inflation 3 %, Anlagezins 5 %, Realzins also 2 %, Rentensteigerungsbetrag im Versorgungswerk der Rechtsanwälte im Lande Hessen für 2004 2,28 %; Lebenserwartung 89 Jahre. 

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Für die ergänzende Vorsorge gilt der allgemeine Rat: nicht auf eine oder wenige Karten setzen, sondern auf viele. Hierdurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass geplante Vorsorgeziel zu erreichen bzw. vermindert sich das Risiko, es zu verfehlen. Risikostreuung bedeutet, dass eine ergänzende Vorsorge nicht allein über eine Höherversicherung in der berufsständischen Versorgung erfolgen sollte und auch nicht durch den Erwerb von nur einer Immobilie oder der Aktien eines Unternehmens. Als sehr grobe Faustformel kann gelten, dass die ergänzende Vorsorge zumindest auf 10 unterschiedliche Vorsorgeinstrumente verteilt werden sollten. Ein Fehlschlag auf einem Gebiet gefährdet dann nicht die gesamte Altersvorsorge.
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